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Donnerstag, 31. Mai 2012

Zwangspause

Die Woche nach dem Rennen in Gladbeck wollte ich wieder voll im Training durchstarten. Bis Mittwoch liefs ganz gut und dann bekam ich eine schöne Erkältung. Donnerstag/ Freitag nur leichtes Training. Ich dachte mir Samstag wäre es vorbei, aber nichts da. Es wurde schlimmer.
So war an kein Training mehr zu denken. Dienstag war leichtes Laufen drin und Mittwoch wollte ich auf dem Rad antesten, ob ich mich wieder belasten kann.
So bin ich voller Motivation losgeradelt und nach ca. 45min fand ich mich auf der Straße liegend wieder. Was war passiert?
Ein Auto kam von hinten und hat mich so mit dem Außenspiegel getroffen, dass ich mich schön abgepackt habe. Als ich halbwegs begriffen hatte, was passiert war und ich nach dem Auto geschaut habe, war das Auto weitergefahren.
Dem Rad ist zum Glück fast nichts passiert, ich habe mich schön auf die rechte Seite gelegt, sodass ich Hautabschürfungen am rechten Bein, an der Hüfte, am Arm, und an der Schulter habe, dazu Prellungen an der Hüfte und an der Schulter. Komischerweise ist mein rechter Unterarm angeschwollen, tut aber nur bei ganz außergewöhnlichen Bewegungen weh.
Das Radtraining habe ich noch beendet. Die  größte Herausforderung war es dann das Rad und mich in den 3. Stock des Hauses zu befördern.
Also hieß es Donnerstag und Freitag wieder Ruhe. Laufen/Radfahren ging am Samstag wieder. Schwimmen ab Montag.
Also war effektives Training in den Wochen nicht möglich.
Seit dieser Woche läuft es wieder rund.


Montag, 14. Mai 2012

Gemischte Gefühle in Gladbeck

Zwölfter von 17 Teams beim Teamsprint in der 2. Bundesliga in Gladbeck. 30 Sekunden schneller als letztes Jahr, aber 3 Plätze schlechter.
Was soll man davon halten?

Doch von Anfang an.
Am Samstag morgen machten wir uns auf den Weg nach Gladbeck. Gegen Mittag erreichten wir unser Hotel und schauten uns erstmal die Rad-/Laufstrecke an. Am Abend haben wir noch das geniale Spiel des BVB gesehen.
Am Sonntag um 11 Uhr war dann Start. Wir starteten als 7. ins Rennen.
Das Rennen wurde als Teamsprint ausgetragen und wie vorher berichtet mussten wir zu viert gemeinsam ins Ziel kommen.
Beim Schwimmen machte Michi die Pace, die wir zusammen schwimmen konnten.
Michi hat die Pace so gut getroffen, dass wir auf die Sekunde genau aus dem Becken stiegen. Gemeinsam ging es dann auf die Radstrecke. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir einen guten Rhythmus und harmonisierten sehr gut miteinander.
In der letzten Runde musste Freddi leider reißen lassen, sodass nun keiner von den übrig gebliebenen ausfallen durfte
Der Wechsel zum Laufen verlief bei Sven gar nicht gut, sodass wir schonmal locker lostraben konnten.
Nach etwa 600m schloss Sven zu uns auf und wir wollten die Pace etwas erhöhen, doch dort zeigte sich, dass Sven keinen guten Tag hatte.
Abwechselnd schoben Michi und ich Sven an, sodass wir ein wenig schneller Laufen konnten.
Im Ziel waren wir eigentlich zufrieden, da das Schwimmen und Radfahren im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser war und wir dachten, dass wir beim Laufen nicht allzuviel verloren hatten.
Später stellte sich heraus, dass wir beim Laufen deutlich verloren hatten und dadurch eine bessere            Platzierung verpasst hatten. Dadurch konnten wir unser Ziel, den 9. Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen, nicht erfüllen.
Einen schlechten Tag kann jeder Mal haben und nun müssen wir halt in den nächsten Rennen diese Platzierung wettmachen.

Dank auch an Enno, der unser Team supportet hat und auch den Liveticker auf Facebook gemacht hat.
Ebenfalls Danke an Michael Strokosch für die genialen Bilder !!!

Mein nächstes Rennen ist die Hamburger PM in Hachede, wo ich meinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen möchte!
Bis dahin!!!

Sonntag, 22. April 2012

Stadtlauf Eckernförde

Heute stand mal wieder ein Rennen zur Formüberprüfung an. Dazu sind Enno Houtrow, Michael Haas, Konrad Straube, Benjamin Dicke und ich nach Eckernförde gefahren.
Ziel war eine 33er Zeit.
Vom Start weg konnte ich einem Läufer folgen, habe dann aber abreißen lassen als wir den 1 km nach 3 Minuten passiert haben. Danach wuchs sein Vorsprung auf etwa 150m. Der Vorsprung nach hinten wurde auch allmählich größer, also lief ich irgendwo im nirgendwo auf Platz 2 das komplette Rennen.
Nach 33:49 Minuten war ich dann als 2. im Ziel. Hasi komplettiert das Podium.
Ich denke unter den heutigen Umständen ist die Zeit ok, lässt auf mehr hoffen und wenn dieses Jahr bei einem Rennen alles zusammenkommt ist eine Zeit von unter 33 Minuten drin !!! :)
Hier die Daten zum Rennen. Die 2 Stellen, an denen die Geschwindigkeit unter 10 km/h fällt, sind die Wendepunkte ;)
Wenn ich noch Bilder im Netz finden sollte, lade ich diese hier hoch.

Dienstag, 10. April 2012

Auswertung Aeroscan / Testvergleich

Ich werde mal ein paar Worte zu den Aeroscan-Tests verlieren, da ich schon einige Fragen bekommen habe. Wenn jetzt noch mehr Fragen auftauchen (was durchaus der Fall sein kann :)
einfach stellen.
Beide Tests liefen wie folgt ab:
Es wurde bei einer Eingangsbelastung von 8 km/h gestartet.
Die Stufenlänge betrug jeweils 2 Minuten und es wurde Stufenweise um 1 km/h erhöht.
Zum Ende jeder Stufe habe ich die "Maske" aufbekommen und musste für ca. 20 Sekunden durch diese atmen.
Das Gerät hat dann die Atemgase analysiert.
Das Ende des Test war dann erreicht, wenn während der Belastung kein Fett, sondern nur noch Kohlenhydrate verbrannt wurden.
Somit muss man sich nicht vollkommen ausbelasten wie zum Beispiel bei einem Laktattest.
Nach Ende des Test, berechnet das Programm anhand der aufgezeichneten Herzfrequenzdaten und der festgestellten Atemgase, die einzelnen Trainingsbereiche.
Nun zum Testvergleich:
Auf der X-Achse ist die Geschwindigkeit in km/h und auf der Y-Achse das verbrannte Fett in kCal/h. Die rote Linie zeigt den ersten Test, die grüne den 2.
Man kann hier deutlich sehen, dass ich beim ersten Test rund 2km/h früher angefangen habe Kohlenhydrate zu verbrennen und somit aus dem Grundlagenbereich herausgekommen bin.
Dies spiegelt sich dann auch in den Trainingsbereichen wieder.
Im Grundlagenbereich(GA) 1 darf ich nun 3km/h und im Ga2 1,9 km/h schneller.
Da dieser Test beendet wird, wenn man kein Fett mehr verbrennt und man sich somit nicht ausbelastet, kann man auch keine Aussagen über die Bereiche >GA machen.
Aus diesem Grund wurde beim 2. Test zusätzlich noch eine Laktatmessung durchgeführt und ich durfte mich richtig quälen, um die Herzfrequenz an der anaeroben Schwelle (IANS) zu ermitteln.
Wenn man die IANS ermittelt hat, gibt es ca. 10 verschiedene Modelle zu Bestimmung der Trainingsbereiche. Wir haben uns für das Freiburger Modell entschieden.
Schlussfolgerungen für mein Training:
Die Grundlageneinheiten werden in den, durch den Aeroscan festgestellten, Bereichen absolviert. Wenn es schneller wird, wird auf die ermittelten Werte vom Laktattest zurückgegriffen.
Ich denke, dass es so funktionieren kann und würde solch eine Leistungsüberprüfung jedem empfehlen, der ernsthaft Ausdauersport betreibt.
Stay tuned

Samstag, 7. April 2012

Gesamtsieg BSV Winterlaufserie 2011/2012 !

Letztes Wochenende war der letzte Lauf der BSV Winterlaufserie 2011/2012.
Das Rennen fand im Niendorfer Gehege statt und war mit Nils Goerke und Nicholas Wiebe stark besetzt.
Ich fühlte mich nicht überragend an der Startlinie, was wohl auf das Training während der Woche zurückzuführen ist.
So kam es auch, dass ich in der 2. Runde abreißen lassen musste und hinter den beiden o.g. 3 wurde.
Nichtsdestotrotz war es eine schöne Trainingseinheit und ein weiterer Schritt für die Saison 2012 und nebenbei habe ich die Serienwertung gewonnen ;)

Diese Woche habe ich auch endlich meine Maschine für die Saison bekommen.
Ein, wie ich finde, sehr schönes Rad.
Damit werde ich jetzt die ersten Rennradkilometer dieses Jahr machen.
Nicht optimal aber besser spät als nie!

Sonntag, 25. März 2012

Aeroscan #2

Ich melde mich auch mal wieder.
Am Montag ist es endlich soweit, die Aufbauphase geht endlich los.

Kein langweiliges Grundlagentraining mehr, sondern endlich ein bisschen Speed.

Die Grundlagenphase verlief eigentlich ohne Probleme.
Das einzige was nicht 100% war, war das Radtraining. Da ich zur Zeit kein Rennrad habe, musste ich auf das MTB ausweichen. Nicht so schlimm, vor allem, wenn man auf jeder Ausfahrt einige Rennradfahrer im Windschatten hat :)

Noch ein Tipp für die Rennradfahrer, die mir am Hinterrad klebten:

Ich habe kein Problem, dass ihr in meinem Windschatten euren Schnitt aufpoliert, aber wenn ihr im Windschatten eines Triathleten hängt, der auf einem Mountainbike unterwegs ist, kann man auch mal "Hallo" und "Danke" sagen :)

Natürlich gab es auch ein paar Rennradfahrer, die sich nicht in den Windschatten gehängt haben, aber die werden das dann ab nächster Woche tun, wenn ich mein Rennrad endlich habe! :D

So und nun zum eigentlichen Titel.
Am Donnerstag wurde durch einen Aeroscan getestet, was die Grundlagenphase so gebracht hat.
Gleichzeitig wurde mir nach jeder Stufe Blut abgenommen, um meine Laktatschwelle zu bestimmen.
Das Ergebnis stimmt mich sehr positiv und zeigt, das ich auf dem richtigen Weg bin. Meine Grundlagenwerte haben sich deutlich zum ersten Test verbessert und meine Laktatschwelle liegt bei einem sehr ordentlichen Tempo.
Ich kann es jedem empfehlen sich zu Testen und dann nach den Werten zu trainieren! Die Vergleichsdiagramme werde ich demnächst mal online stellen.

So und nun Schluss wieder viel zu lange am PC gesessen bei so einem Kaiserwetter!
Greetz

Samstag, 10. März 2012

Arbeit und Training

Nun ist das erste Praktikum beendet und ich werde mal berichten, wie ich Arbeit und Training unter einen Hut bekommen habe.
Die ersten drei Monate war ich im Schichtdienst tätig.
Da der Rhythmus immer Spät,-Nachtdienst Frei und jede vierte Woche Frühewoche, war es den ersten Monat sehr hart. Der Körper wollte sich nicht recht an den fehlenden Schlaf gewöhnen und das hat man dann auch im Training gemerkt.
Bis auf dieses Müde Gefühl konnte ich das Training gut meistern.
Die letzten 3 Monate hatte ich dann "normale" Arbeitszeiten von 7:30 Uhr bis 16 Uhr.
Das war perfekt und ich konnte gut trainieren. Man sollte allerdings planen, was man wie macht. Dies gilt auch für die alltäglichen Dinge wie putzen, einkaufen und nicht zuletzt auch was mit freunden machen.
Fazit:
1. Schichtdienst ist echt hart und ich bewundere alle, die im Schichtdienst noch die Zeit fürs Training finden.
2. "Normale" Arbeitszeiten sind vergleichsweise angenehm, bedarf aber Planung.
3. Meine Bewunderung geht an ALLE Arbeiter, die trainieren und das Leben auf die Reihe bekommen.

Ich für meinen Teil freue mich jetzt wieder studieren zu dürfen und hoffe nochmal am Umfang und an der Intensität zulegen zu können.

Meine Einheit der Woche (auch wenn die Woche noch nicht vorbei ist):

Donnerstag 08.03.2012: 3x(4x400Meter) die 400m in 72-75 sec mit 30 Pause
nach 4x400m 400m traben
Diese Einheit durfte ich mit Tristan Garrett machen.
Tristan ist Australier und 800 Meter Läufer, mit einer Bestzeit von 1:46.66 für die 800.
War ziemlich cool mit so einem verdammt schnellen Mann zu laufen!

So nächste Woche gibts wieder eine schöne Einheit !