und aus diesem Grund mussten ein paar Dinge geändert werden, damit das Jahr 2014 besser wird als 2013 !
Nochmal ein kurzes Fazit zu 2013:
Ich hatte eine Menge schöne Erfahrungen und habe einiges gelernt, jedoch hatte ich bei keinem Rennen das Gefühl, dass ich richtig fit war, obwohl die Trainingsergebnisse besser waren als 2012. So war das Jahr eher durchwachsen und ein einziger Lichtblick war die Quali für die Europäische Polizeimeisterschaft nächstes Jahr.
und nun der Blick nach vorn:
Hier in Hamburg wird sich ersteinmal einiges ändern, was an der Gründung eines Eliteteams liegt, welches in der 2.Bundesliga unterwegs sein wird. Das Team wird nächstes Jahr für einiges an Aufsehen sorgen und ich freue mich, die Jungs im Training zu unterstützen. Starten werde ich nächstes Jahr dennoch für Mondi!
Weiter habe ich mit Nils Goerke einen neuen Coach, mit dem es im nächsten Jahr deutlich bergauf gehen muss (Hierzu später mehr)!
Nach der trainingsfreien Zeit gehts ab dieser Woche mit dem Training los!
Ich freue mich ;)
Montag, 30. September 2013
Dienstag, 13. August 2013
Deutsche Polizeimeisterschaften Triathlon 2013
Im
Rahmen des Arendsee Triathlons wurden am Samstag die deutschen
Polizeimeisterschaften im Triathlon über die Olympische Distanz ausgetragen.
Zum
Start wurden wir mit einem Schaufeldampfer gebracht. Nach 1,5
Km hinfahrt waren wir an der Startlinie, 2 Minuten ein schwimmen und
dann fiel der Startschuss. Der Plan fürs Schwimmen war locker zu
bleiben, nicht unnötig Kraft verschleudern und in Führungsgruppe
"mitschwimmen". Alles kein Problem. Auf dem Weg zu unseren
Räder durften wir eine ziemlich steile und lange Treppe hochlaufen.
Erst am Rad durfte der Zeitmesschip umgelegt werden (was die
langsamen Schwimmzeiten erklärt). Das Radfahren war ok. Auf meinem
Airstreeem konnte ich ein gutes Tempo fahren, obwohl ich nicht in
einer Gruppe gefahren bin. Kurz vor dem Ende der 40 KM hat mich dann
eine solche überholt. 10 Mann im Abstand von 5-10
Metern. Man könnte sich jetzt wieder über die
Windschattenproblematik auslassen, aber letztlich ändert das auch
nichts. Also ging es als letzter dieser Gruppe in die Wechselzone,
aber als erster hinaus ;)
Nicht
lang hat es gedauert bis ich den zweiten, Marius Schuhmann, der mit
mir aus dem Wasser gekommen ist, aber ein bisschen mehr Druck auf dem
Rad hatte, eingeholt und überholt hatte. Zusammen mit Lukas Storath
ging es nun um die Plätze hinter Konstantin Bachor. Bis Kilometer 5
war alles im Lot, dann ging auf einmal nichts mehr und ich musste
Lukas ziehen lassen. Als dann bei Kilometer 8 ... mich ebenfalls
überholte hatte ich nichts mehr entgegenzusetzen und nach kurzer
Absprache mit unserem Betreuer Olli Bergmann über den Abstand nach
hinten, konnte ich etwas ruhiger auf den letzten zwei Kilometern
machen.
Platz
4 am Ende ist schon ganz gut, aber bei einer etwas besseren
Renneinteilung wäre mehr drin gewesen z.B. wenn man sich nach dem
Schwimmen in die große Gruppe zurückfallen lässt, hätte man
einige Körner fürs Laufen sparen können. Schade aber man lernt
nicht aus. Trotzdem bin ich glücklich über einen 4. Platz in einem
so engen Rennen, welches gleichzeitig die Sichtung für die
Europäische Polizei Meisterschaft im nächsten Jahr war und ich somit dabei sein sollte. Da dann aber mit Windschatten, genau mein Ding ;)
Ein
Dank geht an die Betreuer des Wochenendes Olli Bergmann und Timo
Meyer, die sicherlich einen schwierigen Job hatten, den aber gut
gemeistert haben und an die anderen Athleten des Teams u.a. mit der
neuen deutschen Meisterin Julia Kuhl mit denen das Wochenende riesen
Spaß gemacht hat.
Bilder werden in den nächsten Tagen hochgeladen!
Bilder werden in den nächsten Tagen hochgeladen!
Sonntag, 7. Juli 2013
1. Bundesliga Düsseldorf - Mit Knie ohne Chance
Wenn man sich einmal die Startliste anschaut, dann merkt man schnell, dass man da nichts zu suchen hat, wenn man nicht 100 % fit ist. Also stand ich an der Startlinie und habe versucht das beste fürs Team herauszuholen. Mit Niclas Bez, Marko Akershoek, Max Ludwig und Phillip Hein war das Team gut besetzt und der Kampf gegen den Abstieg konnte beginnen.
Hier zwei Zeitungsberichte:
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/sport/Triathlon-2-Bundesliga-TriFinish-kurz-vor-dem-Klassenerhalt;art1004,2049216
http://www.wn.de/Lokalsport/Muenster/TriFinish-Muenster-auf-Platz-zehn-Triathlon-Bundesligist-punktet-in-Duesseldorf-im-Kampf-um-den-Klassenerhalt
Nicht alles läuft nach Plan... Kurze Pause als neuer HH-Meister
Am 16 Juni startete ich als Vorbereitung auf die kommenden Bundesligarennen beim Stadtparktriathlon In Hamburg, wo gleichzeitig die HH-Meisterschaft im Triathlon ausgetragen wurde. Nachdem ich am Vortag noch eine Menge trainiert hatte und relativ platt morgens um 8 Uhr im Wasser war, dachte ich kurz darüber nach, ob es wirklich so eine gute Idee ist, Wettkämpfe aus dem vollen Training heraus zu bestreiten. Der Startschuss fiel und ich habe nach einem großem Schnitzer die zwei führenden aus den Augen verloren. Beim Schwimmausstieg ist es dann passiert. Ich bin im vollen Lauf ausgerutscht und habe es hinbekommen mit meinem Knie direkt auf eine steinerne Stufe zu fallen. Da lag ich dann erstmal und hatte tierische Schmerzen. Der erste Schritt tat höllisch weh. Dieses Gefühl sollte mich noch durch den ganzen Wettkampf begleiten. Auf dem Rad konnte ich dann nicht wirklich Druck machen, da das Knie meinte, sofort "Nein" sagen zu müssen, wenn ich aufs Tempo drücken wollte. So wechselte ich als zweiter auf die Laufstrecke. Der erste in Reichweite, sodass ich den ersten Kilometer über die Schmerzgrenze hinausgegangen bin, die Führung übernommen habe und dann rausgenommen habe, sodass es mit meinem Knie noch halbwegs ging. Im Ziel als Hamburger Meister war schnell klar, dass mein Knie nicht in Ordnung war.
Also nach der Siegerehrung ins Krankenhaus und nach "nur" 6 Stunden mit meiner Freundin war es "nur" eine Prellung im Knie. Das bedeutete eine Woche sportfrei :/ So etwas mitten in der Saison ist schon ärgerlich, aber wenn dann auch noch das nächste Bundesligarennen am Schliersee auf dem Plan steht, ist das besonders ärgerlich...
I
Also nach der Siegerehrung ins Krankenhaus und nach "nur" 6 Stunden mit meiner Freundin war es "nur" eine Prellung im Knie. Das bedeutete eine Woche sportfrei :/ So etwas mitten in der Saison ist schon ärgerlich, aber wenn dann auch noch das nächste Bundesligarennen am Schliersee auf dem Plan steht, ist das besonders ärgerlich...
I
Samstag, 8. Juni 2013
2. Bundesliga Berlin - ausreichend ...
Am Wochenende startete das Mondi TriFinish Münster Team beim zweitem Wettkampf der 2. Bundesliga über die Sprintdistanz in Berlin.
Am Wettkampftag regnete es bei lausigen Temperaturen, also leider nichts ungewohntes dieses Jahr. Das Wasser war leider auch nicht wärmer, was dazu führte, dass ich das Gefühl bekam nicht atmen zu können. Also verbrachte ich die 5 Minuten "Warmschwimmzeit" damit, mich irgendwie an die Temperatur zu gewöhnen und atmen zu können. Der Start war dann eine einzige Katastrophe. Ich befand mich rund 20 Meter hinter der Startline, genauso wie viele andere auch, einige Athleten waren dagegen 5 Meter vor der Startlinie und dann sind die vorne einfach losgeschwommen. Einen Startschuss gab es nicht. Also Verfolgung unter den letzten aufnehmen. Dies gestaltete sich schwieriger, denn durch das enge Gefühl in meiner Brust, war schnell schwimmen nicht möglich und ich dachte mehrmals ans aufgeben. Also bin ich als gefühlt einer der letzten aus dem Wasser gekommen und befand mich in einer kleinen Gruppe hinter der 2. großen Gruppe. Gemeinsam schafften wir den Anschluss. Insgesamt habe ich auf dem Rad eine Menge investiert und bin viel im Wind gefahren, was sehr hart war, aber vielleicht ein bisschen geholfen hat, nicht komplett auszukühlen. Kurz vor dem Wechsel zum Laufen habe ich gemeinsam mit Matthias Epping versucht aus der Gruppe wegzufahren, was funktioniert hat, sodass wir gemeinsam vor der Gruppe wechseln konnten.
!!!Die ersten 2,5km waren erstmal dazu da die eingefrorenen Beine aufzuwärmen und auf den zweiten Hälfte konnte ich nochmal einige Plätze gut machen. Am Ende bin ich 23. geworden. Kein gutes Ergebnis, vielleicht ausreichend. Das Rennen war nach dem Schwimmen schon gelaufen, aber ich habe das beste daraus gemacht. Ich weiß, dass mein Schwimmen im Vergleich zum letzten Jahr deutlich besser ist...
Wir werden es sehen.
Jetzt wird erstmal hart trainiert, denn da geht noch einiges dieses Jahr
Mittwoch, 15. Mai 2013
Debüt 1.Bundesliga Triathlon in Buschhütten!
Am Sonntag war es soweit. 5 Jahre Triathlon. Eine Saison Landesliga Niedersachsen. Zwei Jahre 2.Bundesliga Nord für die Tri Michels. Dieses Jahr Eliteliga im Triathlon mit Mondi TriFinish Münster. Gemeinsam gegen die großen Jungs im Triathlon.
15:30 fiel der Startschuss zum Teamsprint. Zuerst 5x200m Schwimmen in der Teamstaffel. Niclas Bez konnte noch unter den ersten wechseln, doch dann wurden Stefan Günnigmann Max Ludwig, Konstantin Seufert und ich bis ans Ende der 16 Mannschaften durchgereicht. War vorauszusehen, aber trotzdem ernüchternd. In der Wechselzone waren zwei Teams direkt vor uns, die wir gleich kassierten.
Gemeinsam ging es auf die 26 km lange Radstrecke. Hier machten Konni und Stefan gut Druck, sodass wir von 16 auf 4 vorfahren konnten. Dann der Wechsel und zum Laufen, wo ein gutes aber kein richtig gutes Tempo angeschlagen wurde und wir auf den 11. Platz zurückgefallen sind.
Ein guter Einstand, aber unter die Top 10 wäre besser gewesen ;)
Ein richtig geiles Wochenende mit einem hammer Team und richtig lauten Fans ( eine Gruppe von 25 Münsteranern hat anständig Alarm auf der Strecke gemacht!!!Man kann sie auch im Hintergrund auf dem Bild erkennen)
Eine Menge guter Bilder gibt es hier.
Nächstes Rennen wird hoffentlich der Schliersee sein.
Bis dahin gilt es besonders am Schwimmen zu arbeiten getreu nach dem Motto:
Hard work beats talent, when talent doesn't work hard.
Gemeinsam ging es auf die 26 km lange Radstrecke. Hier machten Konni und Stefan gut Druck, sodass wir von 16 auf 4 vorfahren konnten. Dann der Wechsel und zum Laufen, wo ein gutes aber kein richtig gutes Tempo angeschlagen wurde und wir auf den 11. Platz zurückgefallen sind.
Ein guter Einstand, aber unter die Top 10 wäre besser gewesen ;)
Ein richtig geiles Wochenende mit einem hammer Team und richtig lauten Fans ( eine Gruppe von 25 Münsteranern hat anständig Alarm auf der Strecke gemacht!!!Man kann sie auch im Hintergrund auf dem Bild erkennen)
Eine Menge guter Bilder gibt es hier.
Nächstes Rennen wird hoffentlich der Schliersee sein.
Bis dahin gilt es besonders am Schwimmen zu arbeiten getreu nach dem Motto:
Hard work beats talent, when talent doesn't work hard.
Sonntag, 14. April 2013
Kein Profi oder Neudeutsch "No Pro"
Es gibt im Netz wahrscheinlich schon zu
viele Blogs, in denen von den Autoren beklagt wird, wie schwer sie es
als nicht-professioneller Triathlet im Leben haben. Wem dieses Thema
zu ausgelutscht ist, der sollte jetzt besser nicht weiter lesen. Denn
genau das werde ich jetzt machen ;)
Für die, die das erste Mal, aus wahrscheinlich sehr komischen Gründen, auf dieser Seite gelandet sind:
Da es zu meinem Studium dazugehört
insgesamt ein Jahr Praktikum zu absolvieren, konnte ich auch schon
die Arbeitswelt kennenlernen und herausfinden wie „schwer“ es
dann mit dem Sport wird. Wenn nach einer 24h Schicht erstmal das Bett
und dann wieder die Arbeit aufsucht, ist nicht viel mit Training.
Aber das nimmt man gerne in Kauf, da man eben nicht mit Triathlon
sein Geld verdient und den Triathlon nur zum „Ausgleich“ macht.
und hoffentlich eine geniale Saison haben. Denn das treibt mich an, mich auch in einem Motivationsloch zwischen all den Büchern, meinen Hintern nach draußen zu befördern. Und wenn es einmal doch eng wird mit Training... Regeneration macht schnell.
Ich freue mich drauf und mit den neuen
Sponsoren wie z.b. Lemonsport.com (Danke für den genialen Neo) und
mit dem neuen Team wird das schon was.
Für die, die das erste Mal, aus wahrscheinlich sehr komischen Gründen, auf dieser Seite gelandet sind:
Ich bin 21 Jahre alt und starte für
das Mondi Tri Finish Münster Team in der 1. und 2. Bundesliga. Dazu
studiere ich noch und bin wie gesagt kein Profi. Das bedeutet für
mich, dass ich im täglichem Leben das Studium, meine Freundin, die
Familie und den Sport unter einen Hut bringen darf.
Während der Profi Triathlet Morgens
aufsteht um zu Schwimmen, sich aufs Rad zu setzten und dann die
Laufschuhe zu schnüren, darf ich auch morgens aufstehen und dann
erstmal in die Uni gehen. Vorlesungen von 07:45 bis 16 oder 17 Uhr
stehen Tag für Tag auf dem Plan. Wenn dann noch eine Bachelorarbeit
geschrieben werden muss, wird es eng alles unter einen Hut zu
bringen.
Da es zu meinem Studium dazugehört
insgesamt ein Jahr Praktikum zu absolvieren, konnte ich auch schon
die Arbeitswelt kennenlernen und herausfinden wie „schwer“ es
dann mit dem Sport wird. Wenn nach einer 24h Schicht erstmal das Bett
und dann wieder die Arbeit aufsucht, ist nicht viel mit Training.
Aber das nimmt man gerne in Kauf, da man eben nicht mit Triathlon
sein Geld verdient und den Triathlon nur zum „Ausgleich“ macht.
Jetzt könnte ich mit Weisheiten kommen
wie z.b. „Man sollte öfter mal Triathlon Triathlon sein lassen“
etc. aber das wäre auch nicht richtig, denn dazu bin ich doch zu
„ehrgeizig“.
Also gilt: Wenn man was erreichen
möchte, muss man dafür was tun.
Bedeutet für mich: Studium und
Triathlon rocken
und hoffentlich eine geniale Saison haben. Denn das treibt mich an, mich auch in einem Motivationsloch zwischen all den Büchern, meinen Hintern nach draußen zu befördern. Und wenn es einmal doch eng wird mit Training... Regeneration macht schnell.
Ich freue mich drauf und mit den neuen
Sponsoren wie z.b. Lemonsport.com (Danke für den genialen Neo) und
mit dem neuen Team wird das schon was.
PS. Rechtschreibfehler sind zu
vernachlässigen, da keine Zeit zum Korrekturlesen, da 4h Radfahren
30 Minuten Anschlusslauf und dann Bachelorarbeit schreiben ;)
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